Herrenteam der Pumas muss sich im Spitzenspiel geschlagen geben

Die Herren der PTSV Jahn Freiburg Pumas traten am vergangenen Sonntag in Tübingen zum Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg an. Gegen den letztjährigen Ligapokalsieger mussten die Pumas, wie schon am Wochenende zuvor gegen Stuttgart, auf zahlreiche Stammspieler verzichten.

Nach einer Anreise mit Hindernissen, die leider zu Lasten der Aufwärmzeit ging, starteten die Pumas bei winterlichem Wetter zunächst gut ins Spiel. Nach nicht einmal fünf Minuten vollendete Ben Eisfeld (# 17) einen schön ausgeführten Spielzug zum 1:0 aus Freiburger Sicht. Diese frühe Führung hielt jedoch nicht lange, nur vier Minuten später gelang Tübingen in einer Überzahlphase der Ausgleich, und nach weiteren fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Die Pumas machten sich nun selbst das Leben schwer: Selten wurden die einfachen Pässe gespielt, viel zu oft ging der Ball schon nach ein oder zwei Stationen verloren, und von den einstudierten Spielzügen war kaum etwas zu sehen. Die Defensive der Pumas sah sich in der Folge nahezu ununterbrochen gefordert, oft hatte der LSM kaum den Platz verlassen, als er auch schon wieder eingewechselt werden musste.

Dass Tübingen nach dem Führungstreffer bis zur Halbzeit keinen weiteren Torerfolg zu verbuchen hatte, war allein der hervorragenden Arbeit der Freiburger Verteidigung zu verdanken. Um das Spiel noch zu gewinnen, bedurfte es jedoch auch einer deutlichen Steigerung in der Offensive! Coach Markus Klawitter nutzte die Halbzeitpause, um die Pumas an die selbstgesteckten Ziele zu erinnern und alle noch einmal auf das Spiel einzustellen. Mit neuer Entschlossenheit startete man dann in die zweite Halbzeit der Begegnung, musste jedoch bereits kurz nach Wiederanpfiff einen Rückschlag verkraften, als Tübingen einen Clear abfing und zum 3:1 nutzte. Dennoch waren die Pumas nun etwas besser im Spiel und setzten die Verteidigung der Gastgeber häufiger unter Druck. Daraus resultierten einige Überzahlsituationen, die jedoch leider nicht mit der üblichen Gefährlichkeit genutzt werden konnten. In der 56. Minute gelang Joscha Schelhorn (# 19) schließlich der Anschlusstreffer für die Pumas, ein Erfolg, der allerdings dadurch erheblich getrübt wurde, dass der Torschütze sich dabei so verletzte, dass er nicht weiter am Spiel teilnehmen konnte. Ein herber Rückschlag, zumal zuvor bereits Ben Eisfeld verletzungsbedingt ausgeschieden war!

In der Pause vor dem letzten Quarter nahmen sich die Pumas fest vor, nochmal alles in die Waagschale zu werfen und das Spiel zu drehen. Nach Wiederanpfiff zeigte sich jedoch schnell, dass in der eigenen Offensive an diesem Tag schlicht der Wurm drin war: Die Passgenauigkeit war weiter schlecht, und auch wenn nun teils endlich einmal mit Picks gearbeitet wurde – spätestens beim Abschluss mangelte es an der nötigen Präzision. Mitte des Viertels fand Tübingen, das weiterhin deutlich mehr Ballbesitz hatte, schließlich doch noch eine Lücke in der Verteidigung der Pumas und erhöhte so auf 4:2. Die Freiburger ließen die Köpfe nicht hängen und kämpften weiter, doch trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den so dringend benötigten Anschlusstreffer zu erzielen. In der vorletzten Minute gelang den Gastgebern gegen offensiv verteidigende Pumas schließlich das 5:2, das zugleich den Endstand markierte.

Die Pumas müssen sich folglich im Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg geschlagen geben und scheitern dabei insbesondere an der eigenen schwachen Offensivleistung. Am kommenden Samstag gilt es nun, auswärts gegen das B-Team von Rheinneckar-Lacrosse wieder in die Spur zu finden und am Spitzenreiter Tübingen dranzubleiben!

Tore für die Pumas: Ben Eisfeld (1), Joscha Schelhorn (1)

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